TAG 40 – Die Puszta. Nationalpark Bugac Puszta
» » TAG 40 – Die Puszta. Nationalpark Bugac Puszta

TAG 40 – Die Puszta. Nationalpark Bugac Puszta

eingetragen in: Fotos, Tagebuch, Ungarn | 2

Die Puszta, ist ein Landschaftsgroßraum in Ungarn und im heute österreichischen Burgenland. Die Landschaft besteht aus baumarmer Steppe mit stark kontinentalem Klima. Die Puszta ist der westlichste Ausläufer einer eurasischen Vegetationszone (Eurasische Steppe), die sich von hier – mit kleinen Unterbrechungen z. B. durch die Karpaten und den Ural – bis in die Mongolei erstreckt. Die durch massive Rodung geschaffene Landschaft mit ihrer spärlichen Vegetation, die nur noch als Viehweide genutzt werden konnte, ist im Laufe des 20. Jahrhunderts für die intensive Landwirtschaft kultiviert worden. Von der seit dem 16. Jahrhundert entstandene Pusztalandschaft finden sich nur noch wenige großflächige Gebiete.
Die Puszta ist eine Sekundärsteppe. Sie entstanden während des 16. und 17. Jahrhunderts durch massive Eingriffe des Menschen in die ursprüngliche Naturlandschaft. Bis in diese Zeit bedeckten große Waldgebiete das Land. Sie wurden nach dem 1526 erfolgten Einfall der Osmanen durch die türkische Besatzungsmacht großflächig gerodet. Der dadurch entstandene Versumpfung des Landes wurde bis ins 20. Jahrhundert mit einer großflächigen Trockenlegung begegnet, die wiederum zur Versteppung führte. Auch die Begradigung und Regulierung der Flüsse, deren Naturgewalten sich durch die Bodenveränderungen insbesondere bei Hochwässern für die Menschen deutlich zeigten, trug ihren Teil zu dieser Entwicklung bei. Das für die ursprüngliche Flora und Fauna endgültige Ende bedeuteten die Salzsteppen, wie sie heute für Hortobágy typisch sind. Diese Region war noch zur Zeit des Königs Matthias Corvinus (1458–1490) von Sumpfwäldern geprägt.[3] Die Bodenerosion trug dazu bei, dass heute unter sehr dünnen Humusdecken zumeist Sandschichten zu finden sind. Trotz der Entwässerung blieb der Grundwasserspiegel sehr hoch. Dies ermöglichte auch die Anlage von Brunnen, dessen bekannteste Form in der Puszta der Gémeskút ist. Tatsächlich kamen in den Gebieten der Puszta auch viele andere Brunnenformen vor.

In extremer Form führten die Eingriffe auch zu Salzseen und Treibsandflächen. Daneben hielten sich als Zwischenphasen zu dieser Entwicklung Moorwiesen und Altauen. Die extensiv genutzten Kulturlandschaften der Puszta wurden in der Folge jedoch zum Lebensraum vieler neuer Tier- und Pflanzenarten, die heute wiederum teilweise unter Artenschutz stehen, darunter auch selten gewordene Haustierrassen wie das vor dem Aussterben stehende Ungarische Steppenrind.

 

Quelle: Wikipedia

Über Glück:

während ich heute mein Velo ca 5 Km schieben musste, aufgrund des sandigen Boden, und bei einer Verschnaufpause, erreichte mich ein Email einer Freundin, was mir grosse Freude vorbereitete.
Sie Erkundigte sich nach mein Wohlbefinden und fragte wie weit ich auf der Suche nach dem Glück schon sei. Tja, liebe Mona, auch wenn ich schon jetzt eine Antwort hätte, würde ich sie mir selber noch eine weile vorenthalten wollen, lediglich fängt meine Reise erst an. Vielleicht wird sich doch eines Tages herausstellen, dass meine Vermutung der Tatsache nahe kam, dass Glück, bzw. das Glücksgefühl nur sporadische Momente im Leben eines jeden füllen kann.
Was für ein Glücksgefühl packte mich gestern am späten Nachmittag als ich mein Ziel, nach langem Radeln erreichte. Es war Gelassenheit, Genugtuung und Vorfreude auf ein Entspannen und eine heisse Dusche. Ich tat dieses auch alles, und schlief dann irgendwann mal ein.
Es war Heute in Kecskemėt ein schöner Morgen und die Überwindung wieder auf die Strasse zu müssen und mich an einem Seitenrand der Route gegen den Wind zu quälen war alles andere als ein Glücksgefühl. Auch Momentan und Gegenwärtig.
Eine Atemberaubende Landschaft, Hasen und sogar Hirsche und Rehe kreuzten, aufgrund meiner Anwesenheit fliehend, nur Meter von mir entfernt mein Pfad und mein Herz begann vor Freude an zu rasen. Das war ein Glücksgefühl wie schon lange nicht mehr. Leider konnte ich es auf meiner Kamera nicht einfangen.
Eins steht fest: Zuhause auf dem Sofa hätte ich persönlich, diese Erfahrung nicht machen können.

Nun ein paar Eindrücke aus dem heutigen Tag. Morgen würde ich gerne kurz vor der nächsten Grenze übernachten wollen. Schaumamal.

die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta
die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta
die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta
die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta
Heute Vormittag kurz vor 1000
Heute Vormittag kurz vor 1000
die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta. Hier kreuzten Sekunden davor eine ganze Horde Wild. (Hirsch und Reh). Siehe auch den sandigen Boden. Fahrradfahren unmöglich.
die Puszta, am Nationalpark Bugac Puszta.
Hier kreuzten Sekunden davor eine ganze Horde Wild. (Hirsch und Reh). Siehe auch den sandigen Boden. Fahrradfahren unmöglich.
Zeltlager ist Aufgeschlagen.
Zeltlager ist Aufgeschlagen.
Zeltlager ist Aufgeschlagen.
Zeltlager ist Aufgeschlagen.
Gegen die Unterzuckerung
Gegen die Unterzuckerung
0

2 Antworten

  1. Thilo
    | Antworten

    Ciao, wir haben uns in Leutasch getroffen / war mit meiner Mutter beim Langlaufen und ich durfte dein Rührei im Weißen Rössl genießen. Du hast ja schon 1000 km geschafft und wie man sieht vieles gesehen und neues kennengelernt.
    Gratulation !!!
    Wir wünschen Dir gute weiterhin gute Fahrt und gutes Wetter.
    Grüße, aus dem Schwabenland, Thilo

    • arturowing
      | Antworten

      Ciao Thilo, ja habe Eich sehr gut in Erinnerung und freue mich sehr, dass Du mich hier im Blog besucht hast. Herzlichen Dank und herzliche grüsse an Frau Mama!

      Gruss aus Siebenbürgen

      Arturo

Bitte hinterlasse eine Antwort