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Dieses Jahr fing ich arbeitsbedingt in der Schweiz an, im schönen Engadin. Da war schon ein Kontrast geboten als ich gleich nach Saisonende in den Flieger stieg und nach Patagonien flog. Dem folgte Buenos Aires und New York.Es ist ein seltsames Gefühl, wenn dein Körper schneller Reist als deine Seele es überhaupt kann. Das ist vermutlich das Faszinierende am Fahradreisen. Der Einklang und die Harmonie. Zwischen deinem Körper, Geist, Seele und die Umwelt. 

Nach zweijähriger Pause geht es nun wieder los. Grobe Richtung ist Zentralasien. Ich radle heute in der Leutasch los. Viele Fragezeichen plagen mich noch am Morgen, nach so einer langen Fahrradpause. Und doch quitiert mir mein älter gewordener Körper mit 85 Km am ersten Tag eine respektable Distanz. Die Strapazen die ich ihm zumute, scheinen genau diejenigen zu sein worauf er lange wartete. Die Leutasch, die Isar, die Bergseen Walchensee und Kochel, das Loisachtal. Eine Idylle reiht sich der nächsten, bayrisch Barock, bodenständig und Kitschig zu gleich, dennoch, mir so vertraut. Ich zelte in einem schönen Campingplatz in Wolfratshausen, beim Stoiber in der Nähe. Mein Mittwoch ist ein bewegter Tag. Wie auf einer Schnitzeljagd suche ich in München nach Fahrradschachteln. Beim Radlbauer am Cirkus Krone werde ich fündig und mit diesem wage ich die Fahrt in der SBahn zum Flughafen München. Hier darf ich ihn bis zum Freitag deponieren. Erledige noch die letzten Besorgungen und lehne mich entspannt zurück. Der Weg ist das Ziel, und der hat schon mal viele Kurven.

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